Ferio

Kinderschutzrichtlinie

Ferio ist ein Aktivitätenplaner für Erwachsene. Kinder haben in Ferio kein Konto, kein Profil und keine Sichtbarkeit.

Transparenz

Was heute gilt und was in Vorbereitung ist

Wir kennzeichnen ausdrücklich, welche Schutzmaßnahmen aktuell aktiv sind und welche noch nicht. Nur die folgenden Punkte sind heute wirksam.

Heute aktiv

  • Zahlung mit namensgleicher Karte über Paddle
  • Ein Konto pro Person und Gerät
  • Meldefunktion und sofortige Sperre bei Kindeswohlgefährdung
  • Keine Kinderprofile, keine Personensuche, keine Live-Standorte

In Vorbereitung

  • Ausweis- und Liveness-Prüfung durch einen externen Prüfdienst

Noch nicht aktiv. Bis zum Start behaupten wir keine Ausweisprüfung.

1. Nur Erwachsene, 18+

Ferio richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Bei der Anmeldung ist die Altersbestätigung verpflichtend, dazu kommt die Zahlung mit einer namensgleichen Karte über Paddle sowie ein Konto pro Person und Gerät. Eine Ausweis- und Liveness-Prüfung durch einen externen Prüfdienst ist in Vorbereitung und heute noch nicht aktiv. Kinder erhalten kein Konto, keinen Login und keinen Zugang zur App. Alle Absprachen finden zwischen Eltern statt.

2. Kein Kind wird dargestellt

Keine Namen, keine Fotos, keine Geburtsdaten, keine Avatare – auch nicht intern. Kinder erscheinen ausschließlich als Altersband und Interessen, zum Beispiel „Kind 1 · 7–9 Jahre · Fußball, Schwimmen“. Freitextfelder werden auf Namenseingaben hingewiesen und blockiert. Die Angabe des Geschlechts ist freiwillig, jederzeit widerrufbar und niemals filterbar.

In Listen erscheinen Familien anonymisiert, zum Beispiel „Familie mit 2 Kindern (6 und 9 Jahre)“. Profilbilder zeigen ausschließlich erwachsene Personen; beim Upload weisen wir darauf ausdrücklich hin.

3. Keine Suche nach Personen

Es gibt keine Familienliste, keine Personensuche und keine Vorschläge über Menschen. Sichtbar sind ausschließlich Aktivitäten mit Ort, Zeit und Altersband.

4. Nur öffentliche Orte

Aktivitäten dürfen ausschließlich an öffentlichen, einsehbaren Orten stattfinden. Privatwohnungen, Ferienwohnungen und abgeschlossene Bereiche sind ausgeschlossen. Erwachsene sind immer anwesend.

5. Kein Live-Standort, nur grobe Bereiche

Nur grobe Bereiche wie „Strandabschnitt Nord“. Es gibt keine Karte, die zeigt, wo eine Familie gerade ist, und keine Anzeige von Unterkünften. Der optionale Spontan-Modus ist standardmäßig aus und teilt nur eine grobe Zone für die aktuelle Sitzung.

6. Kommunikation nur mit doppelter Zustimmung

Ein Chat öffnet sich erst, wenn beide Familien derselben Aktivität zugesagt haben. Es gibt keine öffentlichen Chats, keine Direktnachrichten an nicht verbundene Nutzer und kein Anschreiben ohne Bezug zu einer gemeinsamen Aktivität. Ein wöchentliches Limit für Kontaktanfragen verhindert Massen-Anschreiben.

Vor jedem Chat erscheint ein Systemhinweis: Treffen nur an öffentlichen Orten, immer mit Eltern beider Familien, keine Standorte oder Fotos von Kindern. Nachrichten laufen ausschließlich zwischen Erwachsenen und werden automatisiert auf Grooming-Muster geprüft.

7. Verifikation in Stufen

Stufe 1 ist die Bestätigung der E-Mail-Adresse und Pflicht für jedes Konto. Stufe 2 ist die Bestätigung der Telefonnummer per SMS-Code und Pflicht vor der ersten Kontaktanfrage. Das Badge „verifiziert“ wird erst ab Stufe 2 angezeigt. Dazu kommen Ausweisprüfung und Liveness-Check; Zahlungen laufen über eine namensgleiche Karte, Mehrfachkonten werden gesperrt.

8. Melden, Blockieren und Moderation nach DSA

Jedes Profil, jede Aktivität und jede Nachricht lässt sich mit zwei Tippern melden. Die Meldegründe sind: unangemessene Inhalte, Foto zeigt ein Kind, Kontaktversuch zu einem Kind, Belästigung, Fake-Profil und Sonstiges. Jede Meldung erhält eine Vorgangsnummer und landet im Moderationsbereich mit Zeitpunkt, Grund, Freitext und Status (offen, geprüft, gesperrt). Meldungen zu Kindeswohlgefährdung werden vorrangig geprüft und führen bis zur Prüfung zu einer Sperre.

Blockierte Nutzer sehen euer Profil nicht mehr und können euch nicht kontaktieren. Chatverläufe sind für die Moderation nur im Rahmen einer Meldung zugänglich – ohne Meldung hat niemand Zugriff. Bei Hinweisen auf Straftaten gegen Kinder informieren wir die zuständigen Behörden.

Meldungen an kinderschutz@ferio.family. Notfälle bitte immer zuerst an 112 oder die örtliche Polizei – Nummern stehen unter Termine. Die Abläufe sind im Moderationsbereich nachvollziehbar.

9. Protokollierung zur Missbrauchsabwehr

Bei jeder Registrierung speichern wir Zeitpunkt und IP-Adresse, ausschließlich zur Missbrauchsabwehr und zur Aufklärung von Meldungen. Zugriff hat nur die Moderation; die Daten werden nicht für Werbung oder Profilbildung verwendet. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

10. Grenzen, die wir offenlegen

Ferio kann Menschen nicht durchleuchten. Auch die geplante Ausweisprüfung bestätigt nur eine Identität, kein Verhalten. Was Ferio ausdrücklich nicht leisten kann, steht auf der Sicherheitsseite.